Schleifpapier der Körnung 400, bestimmt für das Schleifen im Trockenen. Mittlere Feinheit zum Ausgleichen von Fugen und Angussresten vor dem Auftragen der Grundierung.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Vierhundert ist der Wert, bei dem grobe Arbeit in feine umschlägt. Zum Abtragen von Material taugt sie nicht, doch gerade deshalb bleiben nach ihr keine Riefen, die mühsam geglättet werden müssten. Ihre Aufgabe ist eine andere: Spuren von gröberem Papier in ein gleichmäßiges Matt zu bringen, an dem sich erkennen lässt, ob eine Fuge wirklich gefüllt oder nur mit Staub zugesetzt ist. Ohne diese Zwischenstufe zeigt sich ein Mangel erst unter der Grundierung, wenn die Ausbesserung am teuersten ist.
Dieses Papier ist auf die Arbeit ohne Wasser ausgelegt. Trockenes Schleifen hat den Vorteil, dass sofort zu sehen ist, wie weit Sie gekommen sind, denn der Staub fällt in jede nicht gefüllte Riefe und verrät sie. Nachteil ist das Zusetzen, klopfen Sie das Papier daher laufend aus, es schleift nicht die ganze Zeit gleich. Halten Sie den Druck gering und erhöhen Sie lieber die Zahl der Züge.
Führen Sie die Züge auf Flächen abwechselnd über Kreuz, damit sich die Riefen aus einer Richtung gegenseitig aufheben. An Kanten und Nasenteilen legen Sie ein Stück harten Gummi oder Kunststoff unter das Papier, sonst runden die Finger die Kante ab. Und halten Sie vor allem die Reihenfolge der Körnungen ein, ein übersprungener Schritt zeigt sich erst nach dem Lackieren, wenn die glänzende Schicht alle tieferen Riefen hervorhebt.
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