Achtung: In dieser Abteilung stehen Bücher, keine Bausätze. Es sind die Marinetitel des Verlags, Unterlagen für den Bau von Schiffen vom Zerstörer bis zum Schlachtschiff. Das Angebot umfasst japanische, russische und sowjetische, deutsche, italienische, britische, amerikanische, französische, griechische und brasilianische Einheiten, dazu Archivsammlungen, die mehrere Schiffe in einem Band zusammenfassen. Für den Schiffsmodellbauer ist wesentlich, dass die Bücher meist ein bestimmtes Jahr oder einen bestimmten Zustand behandeln, denn Bewaffnung, Radar und Aufbauten änderten sich bei Kriegsschiffen schnell. Die Titel sind englischsprachig.
Den Kern bilden Typenmonografien einzelner Schiffe. Am stärksten vertreten ist die japanische Marine mit mehreren Schlachtschiffen, einem leichten Kreuzer, einem Panzerkreuzer und einem Zerstörer. Dazu kommen russische und sowjetische Zerstörer, ein Kreuzer und ein Schlachtschiff, deutsche Einheiten von einem Panzerkreuzer über ein Großlinienschiff bis zum schweren Kreuzer und zum Schlachtschiff Gneisenau, italienische Schlachtschiffe, ein Torpedomotorboot und ein U-Boot, ein britischer Schlachtkreuzer und Geleitzerstörer im Dienst anderer Marinen sowie amerikanische, französische, griechische und brasilianische Schiffe. Ergänzt werden sie durch mehrbändige Archivsammlungen, die kürzere Studien zu mehreren Schiffen bündeln, und durch Überblicksbände zu den Schlachtschiffen des Zweiten Weltkriegs.
Bei Kriegsschiffen ist das Datum wichtiger als bei anderer Technik. Dasselbe Schiff hatte 1940 eine andere Flugabwehr, andere Radaranlagen und oft auch eine andere Tarnung als 1944. Die meisten Monografien nennen das Jahr im Titel oder in der Beschreibung; prüfen Sie dieselbe Angabe beim Bausatz, damit beide zusammenpassen.
Viele Bände enthalten Zeichnungen und Schemata, mit denen sich die Form der Aufbauten und die Verteilung der Bewaffnung kontrollieren lassen. Für den Ausbau sind die Draufsichten am wertvollsten, denn dort zeigt sich am häufigsten, was im Bausatz fehlt: Die oberen Flächen sind am fertigen Modell am besten zu sehen.
Fotografien in Monografien verraten in der Regel, wie viel Reling, Leitern und Blöcke an Bord waren, also genau die Elemente, die ein Plastikbausatz nicht in realistischer Dicke abbilden kann. Genau hier beginnt die Arbeit mit Ätzteilen, also mit fotogeätzten Blechen, die feine Strukturen in maßstäblicher Stärke tragen.
Eine Übersicht darüber, was der Verlag über alle Technikarten hinweg abdeckt, finden Sie in der Abteilung Kagero.