Ein verschmutztes Schwarz, das längst nicht mehr neu ist, ist der Inhalt der Acrylfarbe Lifecolor Dirty Black – sie eignet sich überall dort, wo eine Oberfläche schwarz, aber nicht sauber sein soll.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein reines Schwarz ist am Modell fast immer ein Fehler. Im Maßstab wirkt es wie ein Loch ohne Form, und die Oberfläche geht darin verloren. Der Acrylfarbton Lifecolor Dirty Black zielt deshalb daneben: es ist ein in eine verschmutzte, leicht vergraute Lage verschobenes Schwarz, in dem es weiterhin klar schwarz ist, auf dem aber zugleich das Relief zu sehen bleibt.
Der Farbton verhält sich sowohl als Grund wie als oberer Ton gut. Darunter lohnt sich ein dunkler Untergrund, darauf dann ein leichtes Überfahren der Kanten mit dem trockenen Pinsel – das Relief taucht sofort auf. Auf Flächen, die älter aussehen sollen, lässt sich das Schwarz örtlich mit einem Staub- oder Rostton unterbrechen, damit der Eindruck einer allmählichen Abnutzung entsteht. Wer eine Szene mit mehreren schwarzen Teilen baut, kann diesen Farbton mit weiteren Schwarztönen derselben Marke abwechseln, damit keine zwei Oberflächen gleich aussehen.
Dazu greifen Erbauer von Technik und Fahrzeugen, Modellbauer von Figuren mit dunkler Ausrüstung und ebenso Leute, die Gebäude und Dioramen bauen. Es ist eine jener Farben, die in der Palette ununterbrochen arbeiten, denn praktisch jedes Modell hat irgendeine Fläche, die schwarz, aber nicht neu sein soll.
Außer Reichweite von Kindern lagern, bei der Arbeit lüften und das Fläschchen nach Gebrauch gut verschließen.
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