Arbeitssäcke, an eine Mauer gelehnt, bleiben nie sauber, und der Farbton Dirty Hemp von Lifecolor rechnet genau mit dieser verschmutzten Phase.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Eine neue Plane kommt auf einem Diorama kaum vor. Der Sack mit Mörtel ist voller Kalk, das Seil am Gerüst trägt Staub vom Putz, und die Zeltbahn an der Mauer hat alles abbekommen, was an ihr herabgelaufen ist. Der Acrylfarbton Dirty Hemp ist genau nach dieser verschmutzten Phase des Hanfgewebes benannt.
Hier gilt dieselbe Regel wie bei Fassaden. Eine verschmutzte Fläche ist nicht überall gleich verschmutzt, sonst wäre es kein Schmutz, sondern eine Farbe. Auf Gewebe hält sich der Schmutz in den Falten, auf dem Boden der Säcke, an den Kanten, die gescheuert haben, und an den Stellen, an denen das Textil auf der Erde lag. Der Farbton wird deshalb nur in diese Partien geführt, und ein Teil der ursprünglichen Farbe bleibt sichtbar. Der entstehende Unterschied zwischen saubereren und schmutzigeren Stellen ist genau das, was eine Szene glaubwürdig macht. Wie bei einer Fassade lohnt es sich, in Schichten vorzugehen und die Sättigung zu steigern, bis die Fläche abgetragen zu wirken beginnt.
Für Erbauer von Dioramen, denen an einer bewohnten, benutzten Szene liegt, und für Modellbauer, die rund um Gebäude Baustellen, Märkte oder Wirtschaftshöfe bauen. Er dient auch als gedämpfter braungrauer Ton auf Holz und staubigen Oberflächen.
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