Model Air ist so angemischt, dass es sich direkt aus der Flasche spritzen lässt. Damit fällt die häufigste Fehlerquelle beim Acryl weg, nämlich das Raten am Verhältnis von Farbe und Verdünner. Die Palette zielt auf Luftfahrt- und Bodentöne nach historischen Vorschriften, von Innenraumtönen des Cockpits bis zu nationalen Tarngrüns und Grautönen.
Die 17-ml-Flasche mit Tropfeinsatz erleichtert das Dosieren in den Becher und das wiederholbare Anmischen eigener Töne nach notiertem Verhältnis.
Zu dichte Farbe setzt die Düse zu, zu dünne läuft und deckt nicht. Model Air erledigt diesen Bereich schon in der Flasche: Inhalt aufrühren, eingießen, los. Bei Tarnanstrichen, in denen mehrere Töne aufeinander folgen, summiert sich die gesparte Zeit – zwischen den Tönen spülen Sie die Pistole nur durch und machen weiter.
Niedriger Druck und mehrere dünne Durchgänge geben eine glattere Oberfläche als eine einzige starke Lage. Aus großem Abstand trocknet die Farbe bereits in der Luft an und die Fläche wird körnig, spritzen Sie also näher und eher langsam. Das passende Werkzeug wählen Sie unter Airbrush-Pistolen.
Für weiche Übergänge spritzen Sie frei Hand ohne Maske, für scharfe Kanten kleben Sie erst auf den ausgehärteten Anstrich. Bei wasserverdünnbarem Acryl rechnen Sie mit einer längeren Härtezeit, als Sie sie von lösungsmittelbasierten Farben kennen.
Acryl trocknet auch auf der Düse schnell an. Bei längeren Pausen spülen Sie die Pistole durch, nach der Arbeit zerlegen Sie sie. Die Mittel dazu stehen unter Verdünner und Reiniger, die komplette Ausstattung unter Airbrush für Modellbauer.
Die Luftfahrttöne führen zu Flugzeug-Modellbausätzen, Tarngrüns und Grautöne zu Militärfahrzeugen. Beide Gruppen überschneiden sich in der Palette, weil die Reihe bei Luft- und Bodentechnik dieselben Zeiträume abdeckt.