Zehn Kanister zu zwanzig Litern portugiesischen Musters im Maßstab 1:72 zum Beladen von Fahrzeugen und zur Ergänzung von Nachschubszenen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Blechbehälter zu zwanzig Litern mit drei Griffen gehört zu den verbreitetsten militärischen Gegenständen des zwanzigsten Jahrhunderts. Jede Armee hat ihre Version allerdings etwas abgewandelt, sodass sich die einzelnen Muster in der Form der Sicken an den Seiten, in der Ausführung des Verschlusses und in den Aufschriften unterscheiden. Die portugiesische Variante ist genau so ein regionaler Farbton und zeigt am Modell sofort, zu welcher Armee das Fahrzeug gehört.
Gerade die Stückzahl macht diesen Satz nützlich. Die Behälter wurden nämlich nie einzeln mitgeführt, sondern in Halterungen an den Kotflügeln, in Reihen an der Heckwand oder gestapelt auf der Ladefläche. Zehn Stück reichen für die Ausstattung eines Fahrzeugs und für einen bescheidenen Stapel daneben, oder auch für das Füllen eines Regals an einer Versorgungsstelle.
Die Bemalung geht schnell und ist dankbar. Grundierung im militärischen Ton, dann leichtes Trockenbürsten mit hellerem Ton über die Kanten und zum Schluss punktuelle Rostflecken um den Verschluss. Wenn Sie jeden Behälter etwas anders abtönen, wirkt die Reihe lebendig und nicht wie ein zehnmal kopierter Abguss.
Etwas Geschichte schadet nicht. Die portugiesische Armee brauchte einen eigenen Vorrat solcher Behälter vor allem wegen langer Verlegungen durch Länder mit dünnem Netz an Tankstellen, wo ein Fahrzeug ohne Kraftstoffvorrat auf dem Dach schlicht nicht ankam. Genau deshalb begegnen sie Ihnen auf zeitgenössischen Aufnahmen in ganzen Reihen entlang der Bordwände.
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