Studio27 1:24 BMW 318i — Motorola, Macau Guia Race 1994 ist ein Bogen mit Nassschiebebildern für Bausätze des BMW 318i von Hasegawa. Es ist kein Bausatz — ein eigenes Modell des Wagens ist Voraussetzung.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Dieses Produkt ist kein Bausatz: es ist ein Bogen mit Nassschiebebildern der japanischen Marke Studio27 in 1:24. Er enthält den Decalbogen und eine Platzierungsanleitung — nichts weiter. Damit er Ihnen nützt, brauchen Sie ein fertiges Automodell, konkret den Kunststoffbausatz BMW 318i von Hasegawa (er ist in mehreren Versionen erhältlich). Farben, Lacke und Kleber sind nicht in der Packung.
Der BMW 318i (E36) war ein Tourenwagen, also ein auf der Serienlimousine aufgebauter Rennwagen — eine Kategorie, die in den 90er Jahren weltweit die Tribünen füllte. Motorola ist der Name des Sponsors (amerikanische Elektronik und Telekommunikation, damals für Pager bekannt), kein Fahrer und keine Version des Wagens. Beim Guia Race in Macau im Jahr 1994 starteten die Wagen in den Motorola-Farben als eigenes privates Team neben dem Werksrennstall Schnitzer, der damals einen eigenen 318i einsetzte — und gerade der Werkswagen beherrschte das Rennen: in Macau 1994 siegte Joachim Winkelhock.
Der Guia-Kurs ist eine Stadtstrecke durch die normalen Straßen von Macau. Betonmauern säumen die Strecke praktisch ohne Auslaufzonen, die Fahrer stürzen sich aus der schnellen Küstenpassage in enge, bergauf führende Kurven, und die Breite der Strecke lässt an manchen Stellen kaum ein Überholen zu. Ein Fehler endet hier nicht im Kiesbett, sondern an der Mauer. Deshalb gilt Guia als einer der anspruchsvollsten Kurse der Welt, und ein Sieg dort hat im Lebenslauf eines Fahrers besonderes Gewicht.
Die wichtigste Regel lautet: auf Glanzlack kleben. Ein matter Untergrund ist mikroskopisch rau, unter dem Decal bleibt Luft und die Beklebung beginnt silbrig zu schimmern — mit Abstand der häufigste Fehler der Modellbauer. Die Sponsorenbeklebungen sind groß und laufen über gewölbte Kotflügel und Schweller, ohne Weichmacher kommen Sie also praktisch nicht aus; damit saugt sich die Folie an die Form und die Kanten verschwinden. Es folgen Klarlack und feines Polieren, die der Karosserie den typischen nassen Glanz eines Rennwagens geben. Und vergessen Sie nicht, dass der Bogen nicht die ganze Karosseriefläche abdeckt — den Grundton des Wagens müssen Sie selbst spritzen und er muss farblich zu den Decals passen.
Es ist ein Decalbogen, kein Modell. Der Bausatz des Wagens, Farben, Lacke, Weichmacher und Kleber sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht anders angegeben.
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