Bogen 1:32 für ein Paar britischer Festungen der Wetterstaffel aus Reykjavik, benannt nach isländischen Orten.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Über dem Nordatlantik entschied sich im Krieg das Schicksal der Geleitzüge wie auch die Frage, wann die Bomberverbände starteten. Die Wetterstaffeln, die von isländischen Flugplätzen aus Tageswachen auf fest gelegten Strecken flogen, gehörten zu den unauffälligsten, aber wertvollsten Teilen des Küstenkommandos. Die Briten nutzten dafür amerikanische viermotorige Festungen der dritten Reihe, deren Reichweite und Ruhe sich für diesen Dienst besser eigneten als für Nachtangriffe.
Die Besatzungen gaben ihren Maschinen Namen nach Orten, die sie von Bord aus täglich sahen. Erstes Vorbild ist das Flugzeug mit der Werknummer FA696 und dem Code AD-B, benannt nach einem Hafenstädtchen an der Westküste der Insel. Das zweite ist FA699 mit dem Code AD-H, dessen Name auf den bekanntesten isländischen Vulkan verweist. Beide Maschinen ordnet die Beschreibung der 251. Wetterstaffel mit Sitz in Reykjavik zu und datiert sie ans Ende des Jahres 1944. Neben den Namen enthält der Bogen Codebuchstaben, Werknummern wie auch britische Kokarden der späten Kriegszeit. Beide Flugzeuge trugen dieselbe zweibuchstabige Einheitskennung und unterschieden sich nur im Endzeichen, der Erbauer kann aus einem Bogen also zwei Varianten desselben Modells bauen.
Die Vorbilder trugen eine zurückhaltende Marinefarbgebung, am fertigen Modell kommen daher gerade die Abziehbilder zur Geltung. Kokarden und große Buchstaben bringt man einzeln auf und befeuchtet die Oberfläche vor dem Anlegen, damit sich das Motiv noch verschieben lässt. Der Satz enthält nur den gedruckten Bogen, Plastik und Lackware gehören nicht dazu.
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