Zeichenmasken für das britische zweisitzige Kampfflugzeug. Die Kokarden auf der Ober- und der Unterseite des Flügels werden lackiert aufgetragen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Bristol F.2B entstand als Aufklärungs- und Beobachtungsflugzeug mit Pilot und Schütze, doch die Besatzungen stellten bald fest, dass sich damit ebenso angriffslustig kämpfen ließ wie mit einem einsitzigen Jäger. Ein starker Motor, eine feste Konstruktion und zwei Feuerrichtungen machten daraus ein Muster, dem die Gegner auswichen. Im Dienst hielt es sich sehr lange, bei manchen Verbänden noch ein Jahrzehnt nach dem Ende der Kämpfe.
Die Kokarde sitzt hier auf der Ober- und der Unterseite des Tragwerks und nimmt bei der Spannweite der Vorlage einen erheblichen Teil der Flügeltiefe ein. Das hat eine praktische Folge: Das Zeichen berührt oft die Kante des Querruders oder läuft über die Fuge zwischen Teilen. Ein Nassschiebebild legt sich über einen solchen Knick nicht ohne Falte, lackierte Farbe dagegen folgt der Form vollkommen und überbrückt die Fuge nicht. In 1:48 ist dieser Unterschied auch ohne Lupe zu sehen, und das ist der Hauptgrund, warum sich Masken bei Doppeldeckern lohnen.
Empfohlenes Vorgehen: die Fläche lackieren, über Nacht aushärten lassen und die Maske erst auf eine völlig trockene Oberfläche legen. Die Ränder fährt man am besten mit einem Holzspieß nach, damit die Folie auch über einer Rippe aufliegt. Lackieren Sie schwach und lieber mehrfach, eine einzige dicke Schicht bildet an der Kante einen Wall, der nach dem Abnehmen der Maske fühlbar bleibt.
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