Die Lackiermaske 1:32 P-61 Black Widow deckt die gegliederte Verglasung des amerikanischen Nachtjägers ab, bei der ein Abdecken von Hand einen ganzen Abend kosten würde.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Verglasung der Black Widow gehört zum Mühsamsten, was einem an einem zweimotorigen Flugzeug begegnen kann: eine Bugkanzel, eine lange Haube über dem Piloten und ein eigenes Fenster des Beobachters hinten. Genau geformte Teile ersetzen das langwierige Schneiden von Streifen und halten die Breite der Profile über die ganze Länge der Rumpfgondel gleich.
Es war das erste amerikanische Flugzeug, das von Anfang an als Nachtjäger mit eigenem Funkmessgerät entworfen wurde und nicht als Umbau eines Bombers. Zwei Sternmotoren, doppelte Leitwerksträger und eine dreiköpfige Besatzung machten daraus eine Maschine von außergewöhnlichen Abmessungen, die sich trotzdem in einem überraschend engen Bogen drehen konnte. Eingesetzt wurde sie am Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifik und auch über Europa.
Bei großen Klarteilen lohnt es sich, abschnittweise vorzugehen: die Teile auf einer Seite der Gondel setzen, andrücken und erst dann zur anderen übergehen. Betrachten Sie die Verglasung vor dem Auftrag gegen das Licht, ob irgendwo eine Lücke geblieben ist. Halten Sie die Farbschicht dünn, damit die Profile nicht dicker werden und die Glasfläche verkleinern. Unterlegen Sie die Gondel während der Arbeit, damit sie fest liegt; ein großes Teil rutscht leicht weg, und Fingerabdrücke erscheinen auf der Verglasung genau dort, wo Sie mit der Hand nicht mehr hinkommen.
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