Das helle Blau Light Blue gehört in der Palette Number Five zu den Grundtönen ohne Bindung an einen bestimmten Rennstall oder Wagen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die meisten Farbtöne dieser Marke tragen den Namen eines bestimmten Wagens, Rennstalls oder Partners. Im blauen Teil der Palette finden Sie Töne, benannt nach den Rennställen Tyrrell, Lola oder Wolf wie auch nach Kraftstoff- und Tabakpartnern der Rennteams. Light Blue steht neben ihnen absichtlich ohne Beiwort: Es ist ein reines helles Blau, das keine bestimmte Lackierung und keine Saison bindet.
Gerade die Neutralität ist sein Vorteil. Verwendung findet es überall dort, wo ein Teamton zu bestimmt wäre, also an Straßenwagen der sechziger und siebziger Jahre, an Nutztechnik, an der Polsterung von Innenräumen oder als Ausgangspunkt für das eigene Mischen dunklerer wie auch ausgeblichener Blautöne. In der Vitrine neben satten Rennblautönen wirkt es als ruhiges Gegengewicht, das die übrigen Wagen nicht übertönt. Helle Blautöne vertragen zudem gut ein Hervorheben der Schatten, auch eine einfache Karosserie gewinnt mit ihnen also ein plastisches Aussehen.
Jener, der Straßenautomobile baut und ein Blau ohne Teamgeschichte braucht, gegebenenfalls gern eigene Töne mischt und dafür einen verlässlichen hellen Ausgangspunkt sucht. Zu ihm greifen auch Erbauer von Dioramen, in denen Blau die Szene ergänzen soll, ohne die ganze Aufmerksamkeit an sich zu reißen. Hinter diesem Ton steht kein bestimmter Wagen, das Vorbild ist die Einordnung selbst unter die hellen Blautöne des Grundteils der Palette.
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