Gold Leaf ist der goldene Farbton aus der ersten vollständigen Sponsorenlackierung der Formel 1 – der Kombination, mit der das britische Lotus 1968 das nationale Renngrün verließ.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
1968 hörte das britische Team Lotus auf, im nationalen Renngrün zu fahren, und seine Monopostos erschienen in der rot-weiß-goldenen Kombination einer Zigarettenmarke. Es war ein Bruch, wie er im Sport einmal pro Generation vorkommt: zum ersten Mal trug ein Formel-1-Fahrzeug die Farben eines kommerziellen Partners statt der Farben seines Landes, und die Finanzierung des ganzen Sports schlug von da an eine andere Richtung ein. Der goldene Streifen, der die beiden übrigen Farben trennte, ist genau dieser Farbton.
In dieser Kombination fuhr der Typ 49B, mit dem Graham Hill 1968 den Meistertitel holte, und nach ihm der keilförmige Typ 72, mit dem Jochen Rindt 1970 Weltmeister wurde. Beide Fahrzeuge gehören zu den am häufigsten gebauten Monopostos überhaupt, der Farbton hat in einer Modellvitrine also seinen festen Platz. Das Gold ist hier metallisch und kommt auf dem schmalen Trennstreifen stärker zur Geltung, als man es bei einer so kleinen Fläche erwarten würde — das Auge folgt der glänzenden Linie von selbst.
Das Gold ist bei diesen Fahrzeugen teils als Nassschiebebild gelöst. Vergleichen Sie den Ton deshalb mit den Schiebebildern, die Sie zum Modell haben, damit am fertigen Bau nicht zwei verschiedene Goldtöne nebeneinander laufen.
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