Sechs lasergelenkte Bomben GBU-12 auf dem Körper Mk.82 zusammen mit zwei Trägerbalken und zwei Dreifachträgern für das Modell der Rafale im Maßstab 1:48.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein Lenkbausatz der zweiten Generation macht aus einer gewöhnlichen Bombe eine Waffe, die dem reflektierten Laserstrahl folgt. Vorn kommt ein Kopf mit Sensor hinzu, hinten ausklappbare Flügelchen, und der Treffer hängt dann davon ab, wie genau die Besatzung oder ein Zielbehälter die Markierung auf dem Ziel hält. Der Körper bleibt der übliche, das Kaliber liegt bei rund zweihundertsiebenundzwanzig Kilogramm.
Der Satz bietet sechs solche Bomben in der Größe für den Maßstab 1:48, zwei Trägerbalken unter dem Flügel und zwei Dreifachträger. Ein Bogen Nassschiebebilder fehlt nicht. An der echten Munition sind die Beschriftungen dicht vom Kopf bis zum Heck verteilt, und ihre Lesbarkeit verrät, wie groß ein Stück der Waffe eigentlich zu sehen ist, wenn sie zu dritt dicht nebeneinander hängen.
Ein Dreifachträger belegt einen Punkt unter dem Flügel, zwei Sätze Teile decken also beide Seiten des Flugzeugs ab. Die kleinen Flügelchen brechen leicht, besser lässt man sie deshalb am Gießast, bis die übrigen Teile bemalt sind.
Die Abgüsse sind meist von einer dünnen Haut überzogen, die mit dem Skalpell entfernt werden muss, sonst richtet sich der Kopf nach dem Kleben nicht in die Achse aus. Vor dem Lackieren empfiehlt sich ein kurzes Bad mit einem entfettenden Mittel.
Dieser Typ gehört zur verbreitetsten gelenkten Bewaffnung westlicher Luftstreitkräfte und erscheint auf Aufnahmen französischer Maschinen aus dem Einsatz wohl häufiger als jede andere.
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