Maskierset für die strahlgetriebene Me 262 A-2 in 1:48. Deckt die ebenen Tafeln der Frontscheibe, den seitlich aufklappbaren hinteren Kanzelteil sowie die Flächen für die Kreuze ab.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Messerschmitt Me 262 in der Ausführung A-2 war der Bomberableger des ersten in Serie eingesetzten Düsenkampfflugzeugs. Unter dem vorderen Rumpfteil trug sie Träger für zwei Bomben, und ihre Besatzungen erhielten den Befehl, Bodenziele anzugreifen, zu einer Zeit, in der das Muster als Abfangjäger weit wertvoller gewesen wäre. Der Pfeilflügel und die beiden Triebwerksgondeln darunter gaben dem Flugzeug eine Geschwindigkeit, der die Kolbenmaschinen nicht folgen konnten.
Die Kanzel teilt sich hier in zwei Bauteile, die jeweils anders maskiert werden. Die Frontscheibe ist aus ebenen Tafeln zusammengesetzt, und in ihrer Mitte sitzt eine dicke Panzerglasplatte. Sie hat eine eigene Stärke und einen eigenen Farbton, ihr Rand muss genau geführt werden, sonst verschwimmt er optisch im Rahmen. Hinter der Scheibe folgt eine Haube an einem seitlichen Scharnier, die zur Seite aufklappt. Der Übergang zwischen festem und klappbarem Teil ist gebrochen, die Kante läuft dort über zwei Ebenen zugleich, und genau da gibt von Hand geschnittenes Klebeband gewöhnlich nach.
Nach Schablone geschnittene Streifen halten über die ganze Länge dieselbe Breite, was an den ebenen Tafeln der Frontscheibe sofort auffällt. Träger ist eine gelbe Folie mit einem Klebstoff, der sich nach dem Trocknen der Farbe abziehen lässt und keinen glänzenden Film auf der klaren Fläche hinterlässt. Gespritzte Zeichen haben gegenüber Nassschiebebildern den Vorteil, dass die Farbe in derselben Ebene liegt wie der Tarnanstrich und keine Stufe bildet.
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