Masken für die Verglasung des italienischen Jägers Reggiane Re.2000 im Maßstab 1:72. Die Maße der Teile entsprechen dem Bausatz Special Hobby.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Reggiane Re.2000 flog 1939 als freitragender Tiefdecker aus Ganzmetall mit Sternmotor und mit einer Wendigkeit, die auf das damalige Italien Eindruck machte. Die heimischen Luftstreitkräfte zeigten dennoch kein großes Interesse, und die Maschinen gingen in die Ausfuhr: in Ungarn flogen sie unter dem Namen Heja, in Schweden erhielten sie die Bezeichnung J 20 und patrouillierten über dem Norden Europas. Auffällig ist der tiefe Rumpf mit elliptischem Flügel, wegen dessen das Flugzeug auf Fotos mit amerikanischen Konstruktionen derselben Zeit verwechselt wird. Überlieferte Aufnahmen gibt es nicht viele, ein Modell dieses Musters ist auf Ausstellungen daher eine willkommene Abwechslung.
Die Kanzel hat eine geteilte Haube mit deutlichen Streben. Die Folie wird auf die einzelnen Felder geklebt, an die Rahmen angedrückt, und die Farbe wird dann aufgetragen, ohne dass es darauf ankommt, wo die Grenze verläuft. Wer diesen Schritt einmal versucht hat, kehrt nur selten zum Zuschneiden von Bandstreifen mit der Pinzette unter der Lupe zurück, denn die Zeitersparnis ist bei gleichem Ergebnis spürbar.
Bei italienischen Flugzeugen werden oft mehrfarbige Fleckentarnungen gespritzt, und eine maskierte Kanzel erlaubt es, den ganzen Rumpf auf einmal zu spritzen. Die Flecken lassen sich so fließend über den ganzen Rücken führen, ohne sie zum Schutz des Glases unterbrechen zu müssen.
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