Decals entscheiden darüber, wessen Maschine am Ende im Regal steht. Neben klassischen Bögen mit Hoheitszeichen, Rumpfnummern und technischen Beschriftungen finden Sie hier farbige, reliefierte 3D-Decals, die einen Innenraum verwandeln, ohne dass ein einziges Ätzteil geklebt wird.
Die Themen reichen von der Invasion im August 1968 über Mil-Maschinen in afrikanischen Diensten bis zu heutigen Einsätzen, in Maßstäben von 1:144 bis 1:32. Bei jedem Bogen nennen wir Maßstab und die Maschinen, zu denen die Markierungen gehören, sodass die Auswahl ohne langes Blättern in Referenzen gelingt. Wie Sie Decals aussuchen und sauber auftragen, lesen Sie unten.
Das Angebot teilt sich in drei Richtungen. Markierungsbögen tragen Tarnschemen und Kennungen bestimmter Maschinen, von Mil-Hubschraubern in afrikanischen Diensten über britische Wessex HC.2 bis zum SH-3H Sea King der Marine. Ergänzende Kleinteile lösen das, was Bausatzhersteller gern übersehen: Sensoren der Raketenwarnanlage, Positions- und Formationslichter oder technische Beschriftungen. Die dritte Gruppe bilden reliefierte 3D-Decals für Innenräume, also farbige, mehrlagige Auflagen für Cockpit und Laderaum, die wie ein gewöhnliches Decal aufgebracht werden, aber wie ein plastisches Bauteil wirken. Alles Übrige zur Fertigstellung steht bei den Zurüstteilen für Hubschraubermodelle.
Ein Decal muss zum Maßstab des Modells passen, bei 3D-Innenausstattungen zusätzlich zum konkreten Bausatz, dessen Teile sie nachbilden. Markierungen prüfen Sie außerdem gegen die Version: Eine andere Variante trägt die Beschriftungen oft an anderer Stelle.
Der klassische Bogen ist dünn und nachgiebig und damit ideal für die Außenhaut. Ein 3D-Decal bringt Tiefe und Farbe mit und ersetzt im Cockpit stundenlanges Pinseln; rechnen Sie dafür mit einem stärkeren Trägerfilm, der ebene Klebeflächen braucht. Beide Arten lassen sich an einem Modell bedenkenlos kombinieren.
Bögen, die einer Operation oder dem Dienst bei einem bestimmten Verband gewidmet sind, enthalten meist eine kurze Historie und Seitenrisse. Sie dienen damit gleich als Vorlage für die Tarnung. Für Sammler sind genau diese Themen oft der Anstoß zu einer kleinen Serie von Maschinen eines Konflikts.
Legen Sie Decals auf eine glänzende Oberfläche und versiegeln Sie sie nach dem Trocknen mit Lack. Die größte Auswahl an Markierungen gibt es für die Hubschraubermodelle 1:48, dahinter folgt 1:35.