Vier Brandbomben BLU-1B im Kaliber 750 Pfund mit dem Leitwerkssatz MXU-469/B, Resingussteile im Maßstab 1:32.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der dünnwandige Behälter BLU-1B gehörte zu den verbreitetsten Mitteln, die die US Air Force über Südostasien gegen Bewuchs und leicht gedeckte Stellungen einsetzte. Der Mantel aus dünnem Blech trug ein verdicktes Kraftstoffgemisch und riss beim Aufschlag auf, sodass die Füllung eine breite Fläche traf. Ohne Stabilisierung war es ein glatter Körper, der sich nach dem Abwurf unberechenbar verhielt und aus geringer Höhe im geraden Überflug abgeworfen wurde.
Genau das löste der Satz MXU-469/B. Die ergänzten Leitwerksflächen gaben dem Behälter Längsstabilität, machten die Fallkurve genauer und erlaubten der Besatzung, den Abwurf aus größerer Entfernung zum Ziel einzuleiten. Getragen wurde die Waffe von den leichten Angriffsmaschinen A-1 Skyraider und A-37, ferner von A-4, F-100 und F-4 in Angriffsaufgaben.
Das Set bietet vier Gussteile mit gezeichneten Bändern des Mantels, Füllstutzen und Stabilisator. Das Material ist Resin, das feines Schleifen ebenso verträgt wie das Bohren der Aufhängelöcher. Nach dem Entnehmen aus der Form lohnt es sich, die Teile kurz in warmem Wasser zu baden, damit sich Spannungen lösen und leicht verzogene Stücke gerichtet werden können. Die Außenlast wird danach an die Flügelpylone großer Bausätze im Maßstab 1:32 gehängt.
Farblich waren diese Behälter unauffällig, es überwog ein heller Metallton oder ein grauer Anstrich mit schmalen farbigen Streifen. Eine zeitgenössische Aufnahme ist beim Lackieren deshalb wertvoller als jede allgemeine Empfehlung.
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