Graues gebrochenes Gestein mittlerer Grobheit für das Gleisbett von Hauptstrecken und für Bahnhofsflächen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Schicht gebrochenen Steins unter den Schwellen ist nicht bloß Zierde. Sie verteilt die Achslast in den Erdkörper, führt Wasser von Holz und Stahl weg und hindert vor allem die Schwellen daran, sich zu verschieben, wenn ein Zug darüber fährt. Eben deshalb verwendet man gebrochenen Stein mit scharfen Kanten, der sich ineinander verhakt, und keine Kiesel aus dem Fluss. Auf europäischen wie nordamerikanischen Hauptstrecken wurden seit jeher Granit oder harter Kalkstein geschüttet, und daher stammt der nüchterne graue Ton dieses Materials.
Ein neues Gleis wirkt sauber und hell, mit dem Betrieb ändert es sich jedoch. Zwischen die Schwellen fällt Staub, von den Bremsen rieselt ein rostiger Belag herab, und dort, wo eine Lokomotive steht, erscheint eine dunkle Ölspur. Das graue Gestein verträgt solche Eingriffe gut, denn es dient als neutrale Grundlage, auf der jeder spätere Ton zur Geltung kommt.
Die lose Masse wird in kleinen Portionen dosiert, am besten aus einer Papiertüte entlang des Gleises geführt. Mit Borsten richtet man dann die Flanken der Böschung und reinigt den Raum zwischen den Schwellen, in den der Stein nicht gehört. Fixiert wird durch Auftropfen dünnflüssigen Klebers mit Netzmittel, das die Schicht durchtränkt, ohne sie wegzuschwemmen. Lassen Sie über Nacht trocknen und greifen Sie erst danach zu weiteren Arbeiten.
Das Material ist trocken und wird aus einem verschließbaren Beutel geschüttet, der Rest hält also bis zum nächsten Bau. Legen Sie sich vor der Arbeit eine Unterlage oder Zeitungen bereit, verstreute Körner fischt man nur mit großer Geduld aus dem Teppich.
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