Acht Farbtöne für deutsche Flugzeuge der mittleren Phase des Zweiten Weltkriegs: das obere Grau, Schwarzgrün, zwei blaue Unterseitenfarben und Ergänzungstöne für Details.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Deutsche Maschinen verließen um 1941 bis 1943 die dunklen schwarzgrünen Flächen der ersten Kriegsjahre und gingen zu einer Kombination aus Graugrün, Grauviolett und Hellblau über. Genau diesen Wechsel deckt das Set ab, und zwar samt der älteren Töne, die sich an Übergangsmaschinen und an den Unterseiten noch eine Weile hielten.
Am häufigsten kommt sie bei einmotorigen Jägern und bei zweimotorigen Bombern derselben Zeit zum Zug, wo sich die Oberseiten in gebrochene Felder teilen und die Unterseite hell bleibt. Bei späteren Maschinen dient sie als Grundlage, auf der örtliche Abweichungen nachgestimmt werden, denn Feldreparaturen mischten die Farbtöne häufig nach eigenem Gutdünken.
Die blaue Unterseitenfarbe trägt man besser in zwei dünnen Schichten auf, sonst scheint der Untergrund durch. Der Übergang zwischen Ober- und Unterseite war bei vielen Maschinen weich und aus freier Hand gespritzt, bei anderen scharf wie mit dem Lineal gezogen, sodass der Vergleich mit einer zeitgenössischen Fotografie mehr entscheidet als eine allgemeine Regel.
Der dunkle Ton in der Nachfolge des älteren Schemas leistet auch außerhalb der eigentlichen Tarnung gute Dienste, etwa am Blendschutzstreifen vor der Kanzel oder an den Flächen der Propellerblätter. Das Hellgrau deckt wiederum die Bereifung der Räder und die Innenseiten der Klappen ab. Die Packung enthält nur Farben, weder ein Modell noch Verdünner oder Decals sind dabei.
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