1:43 ist der klassische Sammlermaßstab der Automodelle, und wer dort zwanzig oder fünfzig Fahrzeuge im Regal hat, kennt das Problem: Alle sind gleich groß, keines erzählt etwas. Eine Figur an der Tür ändert das sofort. Mit rund 4 cm Höhe ist sie klein, aber dank feinem 3D-Druck sauber genug für Mantelfalten und Helmform.
Das Angebot umfasst Rennfahrer der Dreißigerjahre in zeitgenössischer Montur, Zivilfiguren für Straßenmotive, Figuren tschechischer Reisegeschichte sowie einzelne szenische Kleinteile wie einen Brunnen. Wie Sie so kleine Figuren bemalen und glaubhaft zur Sammlung stellen, steht unten.
In dieser Größe geht es nicht um Porträts, sondern um Silhouetten. Eine gebeugte Haltung, ein ausgestreckter Arm, eine Lederkappe – das reicht, damit der Betrachter eine Geschichte ergänzt. Besonders tragfähig sind Motive mit erkennbarem Bezug, etwa Reisende einer historischen Expedition neben dem Fahrzeug, mit dem sie unterwegs waren: Eine Reihe gleich großer Autos bekommt damit Zeit, Ort und menschliches Maß.
Ein Fahrer mit Lederkappe und Schutzbrille gehört zu einem Rennwagen der Dreißigerjahre, nicht zu einem Nachkriegscoupé. Bei so kleinen Szenen trägt die zeitliche Übereinstimmung die ganze Glaubwürdigkeit, weil es keine Details gibt, die davon ablenken. Fahrzeuge aller Epochen stehen bei den Auto-Modellbausätzen.
Gedruckte Figuren haben eine scharfe Gravur, die man nur unterstreichen muss: grundieren, Grundflächen der Kleidung, Haut, zum Schluss ein feines Washing in die Falten. Am Gesicht genügt die Andeutung – ein Punkt für das Auge, ein Schatten unter der Nase, und aus Betrachtungsabstand erledigt den Rest die Vorstellungskraft.
Wollen Sie bei Autoszenen Gesichter wirklich ausmalen, sind die Modellbaufiguren 1:18 die nächste Stufe. Für die Präsentation der fertigen Szene eignen sich Sockel für Modelle.
Alle Figurengrößen finden Sie in der Übersichtskategorie Modellbaufiguren.