Sechs Acryltöne aus der Airbrush-Reihe, zusammengestellt für die Technik der polnischen Luftwaffe nach 1990. Der Satz deckt die grauen Tarnschichten der Überschallmaschinen, den ganzgrünen Anstrich der Hubschrauber und zwei Töne für Cockpits ab.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die polnische Luftwaffe ist dadurch interessant, dass in ihr lange Maschinen von beiden Seiten der einstigen Trennlinie nebeneinander dienten. Über einem Stützpunkt starteten aus den Beständen der früheren Deutschen Demokratischen Republik übernommene MiG 29, über einem anderen amerikanische F-16C und D in der Ausführung Block 52 plus. Dazu die Erdkampfmaschine Su-22M4, die Schulmaschine M-346 mit dem heimischen Namen Bielik und eine zahlreiche Hubschrauberkomponente von der Mi-2 über Mi-8 und Mi-17 bis zu Mi-24 und der heimischen W-3. Der Satz spiegelt diese Zweigleisigkeit: Graue Töne nach der amerikanischen Norm FS dienen den Strahlmaschinen, das Ganzgrün deckt die Hubschrauber ab.
Die Reihe ist vor allem für die Spritzpistole bestimmt. Das Pigment ist fein gemahlen und das Bindemittel so verdünnt, dass es auch durch eine Düse um zwei Zehntel Millimeter läuft, ohne zuzusetzen. Mit dem Pinsel lässt sich an kleinen Teilen arbeiten, für große Flächen eignet sie sich aber nicht, denn es bleiben Striche erkennbar.
Graue Tarnanstriche fließen am Modell leicht zu einer einheitlichen Fläche zusammen. Es hilft, die Töne leicht zu verstimmen, also den inneren Feldern der Panele einen Tropfen hellerer Farbe zuzugeben.
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