Vierkantstab 1,1 x 1,1 mm aus weißem Polystyrol. Die Bezeichnung HO verweist auf Schnittholz mit vier Zoll Kantenlänge; im Modell entstehen daraus Pfosten, Pfähle und Stützen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der quadratische Querschnitt mit einer Seitenlänge von eins Komma eins Millimetern stammt aus einer Reihe, die die Maße von Bauschnittholz nachbildet. Das HO im Namen bedeutet nicht, dass das Material nur zur Eisenbahn gehört: es sagt, nach welchem Schlüssel das Maß abgeleitet wurde. Ein echter Balken mit vier Zoll Kantenlänge ergibt im Verhältnis eins zu siebenundachtzig genau diesen Wert. Verwenden lässt er sich überall, denn maßgebend ist die Millimeterangabe, nicht die Herkunft der Benennung.
Am natürlichsten wirkt er als Zaunpfosten, Pfahl einer Koppel, Stütze unter dem Dach einer Haltestelle, Bein einer Bank oder Strebe einer Schalung. Das regelmäßige Quadrat erleichtert außerdem den Bau von Gitterträgern, bei denen die Teile im rechten Winkel aufeinandertreffen und nicht in die richtige Lage gedreht werden müssen. In größeren Maßstäben dient er als dünne Rohrstrebe oder als kantiger Geländerstab.
Die Pfosten werden gleich hoch, wenn man sie gegen eine vorbereitete Lehre ablängt und in vorgebohrte Vertiefungen der Dioramenplatte steckt. Die Spitze eines Pfahls entsteht mit ein paar Zügen über flach aufliegendes Schleifpapier. Verwittertes Holz ahmt man nach, indem man den Stab über die Kanten einer groben Feile zieht und anschließend mit verdünnter brauner Farbe streicht, die sich in die Rillen zurückzieht.
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