Abguss eines Durchlasses aus unbearbeitetem Bruchstein für H0. Breit etwa 8,89 cm, tief 3,17 cm und hoch 3,49 cm.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der unregelmäßige Steinverband, den der Erbauer aus dem zusammensetzte, was der nächste Bruch oder das Flussbett hergab, gehört zu den ältesten Arten des Mauerns überhaupt. Die Steine wurden trocken oder in Kalkmörtel gelegt, größere Stücke nach unten, kleinere Keile in die Lücken, und die entstehende Fläche hat nie zwei gleiche Fugen. An Strecken tauchte solches Mauerwerk vor allem bei kleineren Objekten auf, bei denen sich das Heranfahren bearbeiteter Quader nicht lohnte: bei Stützmäuerchen, bei Durchlässen und bei Auffahrten zu kleinen Brücken.
Der Abguss trägt genau eine solche ungeordnete Struktur. Mit einer Breite von ungefähr 8,89 cm ist es das ausladendste Stück der ganzen Durchlassreihe und überspannt im Verhältnis 1:87 ein merklich breiteres Bett als die Schwestervarianten. Die Tiefe beträgt rund 3,17 cm und die Höhe 3,49 cm, das Objekt passt also auch in einen niedrigeren Damm, wo ein höheres Gewölbe über das umgebende Gelände ragte.
Am natürlichsten wirkt ein Durchlass, der in der Landschaft etwas tut. Führen Sie ein trockenes oder wasserführendes Bett zu ihm, lassen Sie auf der Oberwasserseite abgesetzten Schotter und Anlandungen und am Auslauf umgekehrt eine ausgespülte Mulde. Etwas Laubablagerung am Einlauf und ein ausgetretener Pfad über der Krone des Bahnkörpers erledigen den Rest der Arbeit für Sie.
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