Umbra natur aus der Szenenreihe von Woodland. Kühlbraunes Pigment für feuchte Erde, schattige Hänge und verwittertes Holz. Wird mit Wasser verdünnt und bleibt nach dem Trocknen löslich. Volumen 118 ml.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Umbra hat ihren Namen vom italienischen Umbrien, wo die natürliche manganhaltige Erde gewonnen wurde. Ungebrannt ist sie kühl, leicht ins Grüne verschoben, und genau so sieht Erdreich aus, auf das keine Sonne scheint: der Nordhang eines Einschnitts, der Grund eines Grabens, die Erde unter einem Baum, ein Brett, das zwanzig Jahre lang durchnässt wird. Der Modellbauer greift also nicht wegen der Sättigung dazu, sondern damit sein Gelände aufhört, frisch gegossen auszusehen.
Das Mittel mischt sich mit Wasser, ist nicht giftig und lässt sich nach dem Trocknen wieder lösen, der Ton kann also nach und nach abgestimmt werden. Geeignete Untergründe sind porös: Formpaste, Gips, Gipsbinde, Holz, Papiermasse und geformtes Styropor. Das Fläschchen führt 118 ml, bei üblicher Verdünnung ein Vorrat für einen ganzen Geländeabschnitt.
Das beste Ergebnis gibt das Schichten: zuerst eine schwache Lasur über die ganze Fläche, dann eine zweite nur in die Vertiefungen und zuletzt das Abwischen der erhabenen Stellen mit feuchtem Schwämmchen. So entsteht der Übergang vom hellen Scheitel zum dunklen Grund, den an einem wirklichen Hang der Regen erzeugt. Lassen Sie die fertige Fläche gründlich durchtrocknen; erst dann gehören Kleber, Streumaterial oder ein Grasbüschel darauf, sonst zieht das feuchte Pigment in die Faser und färbt sie.
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