Ein Maßstab mit Stammbaum: Schiffsmodelle im Maßstab 1:1250 setzen die Tradition der Reederei- und Erkennungsminiaturen fort, an denen Schiffe erkannt wurden, bevor Radar diese Aufgabe übernahm. Die heutige Rubrik gehört der US Navy des Kalten Kriegs: Zerstörern und Lenkwaffenkreuzern, die bei etwa 172 m Originallänge rund 13,8 cm lang werden. Genau hier entsteht eine Sammlung ganzer Schiffsklassen auf einem einzigen Regalbrett; wie Sie sie anlegen und sich die Arbeit an Miniaturen erleichtern, steht unten.
Der Standard der Schiffsminiatur für Sammler. In 1:1250 entstanden die Metallmodelle für Reedereien und Marinestäbe, und der Maßstab hält bis heute den Ruf des Formats, in dem sich ein Querschnitt einer ganzen Marine zusammentragen lässt. Die Kunststoffbausätze hier sind der zugängliche Weg zu so einer Sammlung: Gegenüber den gegossenen Sammlerstücken bauen Sie das Schiff selbst und lernen es dabei bis zur letzten Radarantenne kennen.
Die Rubrik deckt die Überwasserstreitkräfte der US Navy ab: Zerstörer einer Großserie, ein daraus abgeleiteter Lenkwaffenzerstörer und Kreuzer, die auf demselben Rumpf aufbauen. Nebeneinander aufgestellt zeigt sich die Entwicklung von klassischer Rohrartillerie zu Flugkörperstreitkräften besonders anschaulich, weil der gemeinsame Rumpf den Vergleich erst scharf macht.
Die Teilezahl ist klein, ein Schiff also ein Projekt für einen oder zwei Abende. Über das Ergebnis entscheidet die Reinheit des Anstrichs: Eine einheitlich graue Fläche verrät jeden Fingerabdruck und jede Pinselspur, lackieren Sie daher in dünnen Schichten und holen Sie die Details mit dunklem Washing heraus. Decksnummern und Tiefgangsmarken liefern die Decals des Bausatzes.
Miniaturen in 1:1250 vertragen sich mit den Schiffsmodellen 1:1200 – der Unterschied beträgt nur vier Prozent – und schließen an die Flottensets der Schiffsmodelle 1:2000 an. Alle drei Größen lassen sich in einer Sammlung mischen.
Alle Schiffsrubriken stehen beisammen in der Übersicht Schiffsmodelle.