Ein 333 m langer Flugzeugträger wird im Maßstab 1:800 zu handlichen 41,6 cm. Dieses Format gehört vor allem den amerikanischen Trägern der Nimitz- und Kitty-Hawk-Linie, dazu kommen die deutschen Schlachtschiffe Bismarck und Tirpitz, die mit 251 m Originallänge auf 31,4 cm kommen. Das Bauen bleibt überschaubar, das Ergebnis macht trotzdem Eindruck: eine Rumpflänge, bei der Aufbauten, Trägerinsel und die Flugzeuge an Deck noch zur Geltung kommen. Worauf es beim Flugdeck ankommt und womit Sie das Modell abschließen, steht weiter unten.
Er sitzt genau in der Lücke zwischen dem Vitrinenmaßstab 1:700 und den Sammlerminiaturen. Der Bau bleibt anspruchslos, das Schiff hat aber immer noch eine Größe, bei der Aufbauten und Decksflugzeuge wirken. Ein Träger bleibt dabei unter einem halben Meter, lässt sich also ohne Spezialvitrine aufstellen. Für das erste große Schiff ist das eines der dankbarsten Formate.
Den Kern bilden amerikanische Träger mit konventionellem und nuklearem Antrieb. Die Bausätze enthalten ein Flugdeck mit markierten Bahnen und Flugzeuge an Deck; über den Gesamteindruck entscheiden ein sorgfältig lackiertes Deck und sauber gesetzte Decals.
Bismarck und Tirpitz bieten klassischen Aufbau mit Geschütztürmen und gegliederten Brückenaufbauten. Wollen Sie bei Schlachtschiffen mehr Detail, greifen Sie zum verbreiteteren Format: Die Schiffsmodelle 1:700 haben das breiteste Angebot an Zurüstteilen, der britischen Klassik gehören die Schiffsmodelle 1:600.
Decals für Deckmarkierungen und Kennnummern setzen Sie auf glänzenden Untergrund und überziehen sie mattiert, sonst silbern die Trägerfolien. Das Flugdeck lackieren Sie vor der Montage der Insel – flach liegend lässt es sich deutlich leichter spritzen und maskieren. Reling und Radarantennen ergänzen Sie mit Ätzteilen, die zum Maßstab passen; universelle Relingbögen lassen sich dafür zuschneiden.
Sämtliche Schiffsmaßstäbe führt die Übersicht Schiffsmodelle.