Elf gegossene Teile, Ätzteile und Nassschiebebilder für den späten amerikanischen Raketenwerfer M9, dessen Rohr sich in zwei Hälften teilen ließ.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Konstruktion von 1943 löste ein Problem, mit dem frühere Stücke nicht zurechtkamen: das lange Rohr ließ sich schlecht tragen und war nicht fallschirmtauglich. Die neue Waffe wurde daher in der Mitte in zwei Teile getrennt, die sich an der Ausrüstung befestigen und vor dem Schuss wieder verbinden ließen. Auch die Stabbatterien verschwanden, die Zündung übernahm ein Handgenerator im Griff, und ein Körper aus Leichtmetall senkte die Masse. Das Ergebnis begleitete die amerikanische Infanterie von der Normandie bis ans Rheinland und diente in einer weiteren Abwandlung noch in Korea.
Der Hersteller nennt elf gegossene Teile, eine Ätzplatine und Nassschiebebilder. Der Aufdruck ist bei dieser Waffe wichtig, denn auf dem Mantel standen Bedienungshinweise und die Kennzeichnung der Fertigungslose, und ohne sie sieht das Rohr leer aus.
Kennzeichnend sind das Schild, das das Gesicht des Schützen schützt, und die Verbindung in der Mitte des Rohrs, die man nicht wegschleifen sollte. Die Oberfläche war matt oliv, vorn von der Flamme des abfliegenden Geschosses versengt und vom Tragen an den Kanten und an der Auflagestelle auf der Schulter bis auf blankes Metall abgerieben.
Alles ist für Figuren und Technik im Maßstab 1:35 vorbereitet.
Am glaubwürdigsten sind die Augenblicke, in denen die Waffe nicht in Bereitschaft ist: an eine Wand gelehnt, über eine Kiste gelegt oder beim Marsch in zwei Teile zerlegt getragen. Im Moment des Schusses stößt das Rohr dagegen nach hinten einen Kegel von Schwaden aus, hinter dem Schützen muss also freier Raum bleiben. Wer das im Diorama einhält, zeigt dem kundigen Betrachter, dass er die Vorlage versteht.
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