Zwölf Teile aus Polyurethan und ein Fotoätzbogen für den amerikanischen Raketenwerfer im Kaliber 2,36 Zoll in zwei frühen Ausführungen, M1 und M1A1.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Den Raketenwerfer M1 nahm die amerikanische Armee 1942 an und in großer Zahl erschien er zuerst in Tunesien. Die Soldaten benannten ihn nach einem blechernen Musikinstrument des Komikers Bob Burns, und der Name setzte sich so durch, dass er die amtliche Bezeichnung verdrängte. Frühe Stücke hatten Schaft und Schulterstütze aus Holz, eine Drahtführung entlang des Rohres und die Zündung aus Stabbatterien, bei Regen und Frost der schwächste Teil der Konstruktion. Die vereinfachte Ausführung M1A1 von 1943 beseitigte einen Teil dieser Probleme und bekam ein geändertes Geschoss.
Der Hersteller nennt zwölf Teile aus Polyurethan und einen Bogen Fotoätzteile. Die Ätzteile tragen in ähnlichen Sätzen Visiere, Spangen und kleine Blechhalter, also Elemente, die sich im Abguss nicht dünn genug ausführen lassen.
Wer die Ausführung richtig haben will, richtet sich nach dem Datum des Motivs: Nordafrika und Sizilien gehören zur frühen Form, spätere Kämpfe in Europa eher zu den folgenden Modellen. Die Waffe wurde über der Schulter getragen, lag am Heck des Fahrzeugs oder lehnte an der Wand neben Schütze und Lader, denn die Bedienung bildeten immer zwei Männer.
Der Satz ist im Verhältnis 1:35 gebaut und passt zu Infanteriefiguren wie zur auf der Technik verstauten Ausrüstung.
Auf dem Marsch lag das Rohr mit der Mündung nach vorn auf der Schulter und die Geschosse wanderten in einer Leinentasche oder in einem Behälter auf dem Rücken des zweiten Mannes. Beim Bau lohnt es sich daher zu überlegen, wer von beiden was trägt, denn ein Rohr ohne Munitionsbehälter wirkt halbfertig. Auf dem Fahrzeug war sie meist hinter Halterungen am Kotflügel eingehängt oder an eine Ausrüstungskiste gebunden.
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