905 Evo White geht von dem Weiß aus, das der Sportprototyp Peugeot 905 trug – der Sieger des Vierundzwanzigstundenrennens von Le Mans der Jahre 1992 und 1993.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Weiß bildete beim Peugeot 905 die Grundlage, auf der erst die blauen und roten Elemente der Teamlackierung und die Kennzeichnungen der Partner standen. Ohne sie lässt sich das Renn-Erscheinungsbild dieses Wagens nicht zusammensetzen, und jeder Versuch einer Abkürzung ist am fertigen Modell zu sehen. Die helle Fläche verrät zugleich jeden Mangel unter sich, es lohnt sich bei ihr also, Zeit in die Vorbereitung der Teile zu stecken.
Der Peugeot 905 war ein Sportprototyp, gebaut für Regeln, die in der Weltmeisterschaft die aufgeladene Ära der Gruppe C durch Saugmotoren mit 3,5 Litern Hubraum ablösten. Der französische Zehnzylinder war technisch mit den damaligen Formelwagen verwandt. Die Entwicklungsversion Evo erhielt eine deutlich überarbeitete Aerodynamik mit hoch angesetztem Heckflügel, wegen dessen sie sich einen Spitznamen nach dem Hubschrauber verdiente. Der Wagen gewann Le Mans zweimal hintereinander und brachte die Marke im zweiten dieser Jahrgänge zur vollständigen Herrschaft über das Siegerpodest. In das Angebot für den Modellbau gelangte der Prototyp vor allem in den Maßstäben, in denen Langstreckenfahrzeuge am häufigsten gebaut werden.
Für Erbauer von Langstreckenprototypen, die ein reines Weiß als Ausgangspunkt des ganzen Baus wollen und erst von ihm aus den Rest des Farbschemas aufbauen. Die weiße Fläche am Prototyp ergänzten Dunkelblau und Rot, also die Farben des damaligen Hauptpartners der französischen Marke.
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