Tergal Yellow ist ein Renngelb nach dem Ferrari 512 M des spanischen Rennstalls Escudería Montjuich, der Anfang der siebziger Jahre statt in Rot in Gelb fuhr.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Italienische Sportprototypen erschienen nur ausnahmsweise in den Farben privater Rennställe, und wenn, dann meist in Rot. Der 512 M, den Anfang der siebziger Jahre die spanische Escudería Montjuich einsetzte, war deshalb eine Erscheinung: er fuhr in Gelb und trug an den Flanken den Namen der Textilmarke Tergal. Am Steuer saß José Juncadella. Genau dieses Fahrzeug steht hinter dem Namen des Farbtons und ist auch der Grund, warum bei Modellen dieser Prototypenreihe überhaupt zu Gelb gegriffen wird.
Tergal gelangte 1971 beim Großen Preis von Spanien auch auf Formel-1-Monopostos und gehörte damit zu den allerersten nicht dem Rennsport entstammenden Marken, die an einem Fahrzeug eines italienischen Rennstalls erschienen. Es war die Zeit, in der sich kommerzielle Partner im Motorsport erst durchsetzten und sich die Farbe eines Fahrzeugs vor allem nach der Nationalität des Teams richtete. Der gelbe Prototyp ist deshalb heute ein dankbares Modellbaumotiv, denn zwischen den roten Fahrzeugen desselben Typs erkennt man ihn in der Vitrine auf den ersten Blick.
Wenn in Ihrer Vitrine mehrere Fahrzeuge desselben Typs stehen, ist dieser Farbton derjenige, der das ganze Regal aufhellt und die einheitlich rote Reihe aufbricht.
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