Neun Zehntelmillimeter über die Flächen, ein Sechskant mit breitem Ring unter dem Kopf. Die mittlere Sprosse der Skala, die den Übergang zwischen feiner und mächtiger Verankerung bildet.
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Neun Zehntelmillimeter werden bei der Planung eines Baus meist übersehen, denn Erbauer springen gern in ganzen Zehnteln von acht gleich zur Eins. In der Skala der Marke ist das jedoch eine ordentliche Sprosse, und im Sortiment tragen sie mehr als zwanzig verschiedene Formenreihen. Gerade hier liegt der Bruch zwischen einer Verankerung, die unauffällig sein soll, und einer, die zu sehen sein soll.
Der Vergleich funktioniert in beide Richtungen. Gegenüber der niedrigeren Sprosse ist die Kuppe hier um ein Zehntel breiter, was im Blick von oben eine merklich größere Fläche bedeutet, denn sie wächst mit dem Quadrat. Gegenüber der höheren Sprosse bleibt sie dagegen zierlicher und verträgt die Nachbarschaft feiner Ätzteile besser. Wer eine Baugruppe aus mehreren Stücken baut, wird es schätzen, dass sich von hier aus ohne Sprung in beide Richtungen gehen lässt.
Prüfen Sie vor dem Kleben, ob der Ring nicht auf eine gerundete Fläche überragt. Auf einer Rundung liegt er nur mit einem Teil des Umfangs auf und die Verbindung hält dann schlechter; an einer solchen Stelle ist es besser, eine kleine Fläche mit der Feile zu ebnen. Tragen Sie die Farbe erst nach dem Setzen auf, sonst sammelt sich unter dem Kopf eine Schicht und die Kuppe hebt sich optisch. Wer mit mehreren Baugruppen zugleich arbeitet, tut gut daran, die Sprossen vorher nach Einsatzort auf Schälchen aufzuteilen.
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