Acht Farben britischer Schulflugzeuge von den silbernen fünfziger Jahren über den dreifarbigen Anzug bis zur ganz schwarzen Gestalt nach dem Jahr 1998.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Schulmaschinen der Königlichen Luftstreitkräfte durchliefen einen Wandel, den kaum eine Kategorie von Flugzeugen so anschaulich vorführt. Bis 1966 flogen sie ganz silbern, ergänzt um grelle Flächen im Tagesleuchtorange. Dann kam der helle Luftfahrtgrauton nach der britischen Norm 627 und mit ihm eine neue Aufteilung der Warnflächen.
Seit dem Beginn der siebziger Jahre setzte sich eine dreifarbige Lösung durch: weißer Rücken und weiße Seitenflosse, Signalrot 537 an der Unterseite des Rumpfes und an den Flügelenden, seit 1990 zusätzlich das Blau der Kokarde 110 am Rücken und am Seitenruder. Der weiße Streifen am Rumpf hielt sich bis 1998, als die Ausbildungsmaschinen in eine ganz schwarze Gestalt im Ton nach der Norm 642 umkippten; in ihr fliegen die Maschinen BAe Hawk und die Turboprop-Short-Tucano. Die achte Farbe ist das goldene Gelb 356, früher als Ausbildungsbänder aufgetragen und später als Motorabdeckung bei den Hubschraubern.
Das Set ist damit nicht an einen Typ gebunden, sondern an eine Rolle. Wer eine Vitrine der britischen Ausbildung baut, erhält alle farblichen Meilensteine beisammen und muss nicht für jede Maschine ein anderes Fläschchen beschaffen. Nützlich ist auch, dass bei jeder Position eine Jahreszahl steht, es lässt sich also rückwärts auffinden, wann der jeweilige Farbton aus den Ausbildungsstaffeln verschwand.
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